Alles, was du über das MacBook Pro 2016 wissen musst

Alles, was du über das MacBook Pro 2016 wissen musst
Autor Jan Müller
Jan Müller07.06.2024 | 5 min.

2016 MacBook Pro war eine bedeutende Hardware-Aktualisierung für Apples beliebte Laptop-Reihe. Dieser Artikel liefert einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Aspekte dieses Modells, von den technischen Spezifikationen bis hin zu Stärken und Schwächen, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, ob es das richtige Gerät für dich ist.

Wichtigste Erkenntnisse
  • Das MacBook Pro 2016 verfügte über leistungsstarke Intel-Prozessoren und eine deutlich verbesserte Grafikleistung.
  • Es führte die kontroverse Butterfly-Tastatur und das berührungsempfindliche Touch Bar-Display ein.
  • Die Akkulaufzeit war im Vergleich zu früheren Modellen etwas kürzer, dafür aber wesentlich kompakter und leichter.
  • Das Design wurde überarbeitet und sah moderner und schlanker aus, allerdings fehlten einige traditionelle Anschlüsse.
  • Je nach individuellen Anforderungen an Leistung, Mobilität und Anschlüsse konnte es die perfekte oder weniger geeignete Wahl sein.

Alle Spezifikationen des 2016 MacBook Pro

Das im Herbst 2016 eingeführte MacBook Pro kam in zwei Größen auf den Markt: einem 13,3 Zoll und einem 15,4 Zoll Modell. Beide verfügten über Intel Core i5 bzw. i7 Prozessoren der 6. Generation und leistungsstarke Grafikkarten von AMD. Die Auflösung betrug 2560x1600 Pixel beim 13 Zoll und bis zu 2880x1800 Pixel beim 15,4 Zoll Display.

Der Arbeitsspeicher konnte auf bis zu 16 GB aufgestockt und die Speicherkapazität auf bis zu 2 TB angehoben werden. Für eine schnelle Datenübertragung und -sicherung waren die Modelle mit superschnellen Solid-State-Laufwerken und Thunderbolt 3 Anschlüssen ausgestattet. Das Metallgehäuse war extrem dünn und leicht und vermittelte ein edles, robustes Erscheinungsbild.

Eine etwas umstrittene Neuerung war die Butterfly-Tastatur, die ein dünneres Profil für ein kompakteres Design ermöglichte. Die Akkulaufzeit betrug laut Apple bis zu 10 Stunden. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählten eine 720p Webcam, Stereolautsprecher mit breitem Stereosound und ein besonders großes Trackpad.

Insgesamt bot das 2016 MacBook Pro leistungsstarke Komponenten, ein überzeugendes Premium-Design, allerdings fehlten herkömmliche Anschlüsse wie USB-A oder HDMI.

Überblick über die 2016 MacBook Pro-Modelle

Apple führte 2016 vier verschiedene Ausführungen des MacBook Pro ein. Das 13 Zoll Einstiegsmodell war mit einem Intel Core i5 Chip und ohne die kontroverse Touch Bar ausgestattet. Das nächst höhere 13 Zoll Modell verfügte zusätzlich über die berührungsempfindliche Touch Bar sowie eine leistungsfähigere Grafikkarte.

Die beiden 15,4 Zoll Varianten setzten auf leistungsstarke Intel Core i7 Prozessoren in Verbindung mit der neuen, ultraschnellen Radeon Pro Grafik von AMD. Sie waren in einer Standardversion sowie in einer Topausgabe für maximale Rechenleistung verfügbar. Diese teurere High-End-Version bot mehr Arbeitsspeicher, mehr Speicherkapazität und die beste Grafikkarte der Serie.

  • 13 Zoll MacBook Pro ohne Touch Bar (Intel Core i5, Intel Iris Graphics 550)
  • 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar (Intel Core i5/i7, Intel Iris Graphics 550)
  • 15 Zoll MacBook Pro (Intel Core i7, Radeon Pro 455)
  • 15 Zoll MacBook Pro High-End (Intel Core i7, Radeon Pro 460, mehr RAM und SSD-Speicher)

Die Varianten unterschieden sich also hauptsächlich in Bezug auf Displaygröße, Prozessorleistung, Grafikkarten und die enthaltene Touch Bar. Je nach Preisklasse und Leistungsanforderungen bot Apple somit passende Konfigurationen an.

Mehr lesen: Einblick in das leistungsstarke Mac Studio M2 Ultra von Apple

Neue Features im 2016 MacBook Pro

Das MacBook Pro 2016 brachte einige interessante Neuerungen mit, die einen direkten Vergleich zu den Vorgängermodellen rechtfertigten. Das markanteste Merkmal war die Touch Bar: ein schmaler Multitouchstreifen, der die obere Reihe der Funktionstasten ersetzte. Er passte die angezeigten Steuerelemente situationsabhängig für die aktuell genutzte App an.

Ein weiteres Novum war die bereits erwähnte Butterfly-Tastatur - eine ultraflache, robuste Konstruktion, die für ein minimalistisches Tastaturdesign sorgte. Die Größe des Trackpads war deutlich angewachsen, um dem vermehrten Einsatz von Multi-Touch und Gesten Rechnung zu tragen.

  • Die revolutionäre Touch Bar zum dynamischen Steuern und Navigieren in Apps
  • Die extrem flache, robuste Butterfly-Tastatur
  • Das immens vergrößerte Force Touch Trackpad für präzises Multi-Touch
  • Der Wechsel auf Thunderbolt 3 USB-C für sämtliche Anschlüsse

Außerdem verabschiedete sich Apple von herkömmlichen Anschlussmöglichkeiten wie USB-A oder HDMI. Sämtliche Konnektivität lief nun über die neuen, ultra-schnellen Thunderbolt 3 USB-C Ports. Diese innovative Entscheidung rief auch einige Kritik hervor, da zusätzliche Adapter erforderlich waren.

Leistung und Benchmarks des 2016 MacBook Pro

Zdjęcie Alles, was du über das MacBook Pro 2016 wissen musst

Die Leistung der verschiedenen 2016 MacBook Pro Konfigurationen sorgte für geteilte Meinungen. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen boten die neuen Intel Prozessoren und Grafikkarten zweifellos einen Leistungssprung. Für den produktiven Einsatz in einer Vielzahl gängiger Arbeitsabläufe wie Videobearbeitung, 3D-Rendering oder Bildbearbeitung waren die Notebooks hervorragend gerüstet.

In Benchmarks schnitten insbesondere die Topversionen mit Intel Core i7 und Radeon Pro hervorragend ab. Die Integration einer SSD und des schnellen PCIe-Speichers ließen Programm-Starts und Datentransfers rasant ablaufen. Allerdings kritisierten einige Nutzer, dass die Gewichtsersparnis durch die Gehäusekonstruktion und den Verzicht auf dedizierte Grafikkarten die Performance etwas limitierte im Vergleich zu Desktop-Rechnern.

Ein wichtiger Aspekt waren Apples firmwaredieaktivierte Leistungsbremsen, um Überhitzung zu vermeiden. Sie führten gerade bei anspruchsvolleren Dauerbelastungen zu einer gewissen Drosselung der Rechenleistung. Professionelle Anwender, die höchste Leistung in jedem Szenario benötigten, griffen daher oftmals zu den High-End-iMacs oder dem Mac Pro.

Zusammengefasst boten die MacBook Pro 2016 mit den Intel Core i7 und dedizierten AMD Grafikkarten enorme Leistung in einem äußerst kompakten und eleganten Formfaktor. Allerdings gab es durchaus Abstriche bei maximaler Dauerleistung.

Zusammenfassung

Das 2016 MacBook Pro war zu seiner Zeit eine beeindruckende Leistungsmaschine in einem schlanken und eleganten Aluminium-Unibody. Profis und Enthusiasten erhielten durch kräftige Intel-Chips und dedizierte AMD-Grafik die Firepower für anspruchsvolle Tasks. Die neue MacBook Pro 2016 Bewertung fiel aufgrund innovativer Neuerungen wie der Touch Bar und des USB-C-Konzepts kontrovers aus.

Vier Jahre später setzte Apple mit dem MacBook Pro 16 2019 neue Maßstäbe. Es bot noch mehr Leistungsreserven durch 9th-Gen Intel-CPUs und leistungsfähigere AMD Navi-GPUs. Ebenfalls zurück war das bewährte Scissor-Tastaturlayout für ein angenehmeres Schreibgefühl. Wer heute ein neues MacBook Pro sucht, greift idealerweise zum aktuelleren 16-Zoll-Modell.

Häufig gestellte Fragen

Das 2016er Modell führte die Touch Bar, eine ultraflache Butterfly-Tastatur und USB-C/Thunderbolt 3 als einzigen Anschlusstyp ein. Es war dünner und leichter, leistungsfähiger durch neuere Intel-CPUs und AMD-Grafik, bot aber weniger Anschlüsse und eine kürzere Akkulaufzeit.

Die Leistung hängt von der Modellvariante ab. Die Einstiegsversionen sind für gängige Produktivitätsaufgaben geeignet. Professionelle Anwender mit Bedarf an extremer Rechenleistung für Videos, 3D etc. finden die Topmodelle heute etwas limitiert.

Sie ermöglichte ein sehr dünnes Design, war aber aufgrund des geringen Hubwegs umstritten. Viele Nutzer kritisierten das unpräzise Tipp-Gefühl. Apple kehrte daher in späteren Modellen zur bewährten Scissor-Tastatur zurück.

Gebraucht lässt sich das 2016er Modell noch zu einem guten Preis erwerben. Dennoch bieten die aktuelleren MacBooks wie das 16-Zoll Pro deutlich mehr Leistung, moderne Konnektivität und verbesserte Tastaturen. Je nach Preisvorstellung kann ein neueres Modell die bessere Investition sein.

USB-C ist zukunftssicher und ermöglicht vielseitige Anschlussmöglichkeiten, erforderte 2016 aber noch den Einsatz von Adaptern. Nutzer, die mehrere ältere Peripheriegeräte anschließen müssen, könnten die Umstellung als lästig empfinden. Im Mobilbetrieb ist USB-C allerdings sehr praktisch.

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Mein Name ist Jan Müller und ich bin der Gründer dieses Portals für Computerzubehör, Technologien und Telefone. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der IT-Branche habe ich mir ein fundiertes Wissen und Verständnis für die neuesten technologischen Trends und Innovationen angeeignet. Meine Mission ist es, Ihnen die besten und zuverlässigsten Informationen sowie detaillierte Bewertungen zu bieten. Auf meinem Portal finden Sie aktuelle Nachrichten, umfassende Produktbewertungen und hilfreiche Tipps. Ich lege großen Wert auf Vertrauenswürdigkeit und Qualität, gestützt auf fundierte Recherchen und persönliche Expertise.

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